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Allgemeines über Südafrika

Die Republik Südafrika liegt an der südlichsten Spitze des afrikanischen Kontinents und umfasst ein Gebiet von etwa 1.219.912 km². Südafrikas angrenzenden Nachbarländer sind Namibia und Botswana im Nordwesten, Zimbabwe und Mosambik im Nordosten, Swaziland im Osten mit einer Grenzlinie zu Mosambik und das Königreich Lesotho – vollständig von Südafrika umschlossen – im Südosten. Des Weiteren grenzt Südafrika im Süden und Südosten an den Indischen Ozean und im Westen an den Atlantischen Ozean. Seit dem Ende der Apartheid ist das Land in die neun Provinzen Western Cape, Eastern Cape, KwaZulu-Natal, Northern Cape, Free State, North West, Gauteng, Mpumalanga und Limpopo unterteilt.

Die Landeshauptstadt ist Pretoria (Gauteng) und die drei größten Ballungszentren stellen die Städte Johannesburg, Durban und Kapstadt dar. Gemäß offiziellen Angaben des Amtes für Statistik wurde die Anzahl der Einwohner Südafrikas Mitte 2007 auf etwa 47,9 Millionen geschätzt. Von Seiten der Regierung erfolgt dabei eine Aufteilung der südafrikanischen Bevölkerung in die Kategorien Schwarze, Weiße, Coloureds und Inder/Asiaten. Die überwiegende Mehrheit mit ca. 79,6 Prozent stellt die schwarze Bevölkerung dar. Die weiße Bevölkerungsschicht befindet sich dagegen mit 9,1 Prozent in deutlicher Minderheit. Dies gilt gleichermaßen für Coloureds mit 8,9 Prozent und Inder/Asiaten mit 2,5 Prozent. Die schwarze Bevölkerung lässt sich in die weiteren ethnischen Gruppen der Zulu, Xhosa, Basotho, Venda, Tswana, Tsonga, Swazi und Ndebele unterteilen. Die Khoikhoi und San bilden zudem weitere kleine Bevölkerungsgruppen in Südafrika.

Die sprachliche Vielfalt des Landes zeigt sich u.a. daran, dass Südafrika elf offizielle Amtssprachen besitzt. Der Großteil der schwarzen Bevölkerung, insbesondere in den städtischen Gebieten ist multilingual und spricht meist neben der indigenen Sprache auch Englisch und/oder Afrikaans. Auch wenn die Anzahl der aus Großbritannien abstammenden Bevölkerung relativ gering ist, stellt Englisch die dominierende Sprache dar. Dies lässt sich einerseits auf pragmatische Gründe zurückführen, denn Englisch ist eine globale Sprache. Andererseits wurde die Sprachpolitik stark von politischen Ereignissen und Perioden, wie z. B. der britischen Kolonialzeit in Südafrika und die Mitgliedschaft des Landes im britischen Commonwealth, beeinflusst.